Penetration Testing für Anwendungen, Systeme und Infrastruktur

Wir simulieren reale Angriffe auf Ihre Web-Applikationen, Systeme und Netzwerke, identifizieren ausnutzbare Schwachstellen und zeigen konkrete Massnahmen zur Risikoreduktion auf.

Manuelle und teilautomatisierte Tests Für externe und interne Systeme Klare Resultate mit priorisierten Empfehlungen
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Fokus auf reale Risiken

Wir prüfen nicht nur, was technisch vorhanden ist – sondern was tatsächlich ausnutzbar und geschäftlich relevant ist.

Erfahrung mit komplexen Systemlandschaften

Projekterfahrung mit Web-Applikationen, APIs, internen Systemen und sicherheitskritischen Umfeldern.

Nachvollziehbare Handlungsempfehlungen

Jedes Finding wird bewertet, priorisiert und mit klaren Massnahmen zur Behebung dokumentiert.

Was ist ein Penetration Test?

Ein Penetration Test simuliert einen realistischen Angriff auf ein laufendes System. Ziel ist es, Schwachstellen in Anwendungen, Systemen oder Netzwerken zu identifizieren und – wo sinnvoll – kontrolliert auszunutzen, um reale Risiken sichtbar zu machen.

Der entscheidende Unterschied: Im Gegensatz zu reinen Standard-Scans geht es nicht nur darum, bekannte Schwachstellen zu listen. Ein Penetration Test zeigt die tatsächliche Angreifbarkeit und das konkrete Risiko im jeweiligen Unternehmenskontext – inklusive realer Angriffswege und deren geschäftlicher Auswirkungen.

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Warum manuelles Penetration Testing entscheidend ist

Viele kritische Schwachstellen lassen sich nicht zuverlässig durch automatisierte Tools erkennen. Besonders bei komplexer Logik, Rollen- und Rechtekonzepten, Session-Handling oder individuellen Business-Prozessen ist menschliche Analyse entscheidend.

🎯

Individuelle Angriffswege

Ein manueller Test orientiert sich an realen Angriffsszenarien und prüft gezielt dort, wo Standard-Scanner an ihre Grenzen kommen.

🔍

Logikfehler erkennen

Fehler in Rollen- und Rechtekonzepten oder im Berechtigungsmodell werden manuell identifiziert – nicht durch Mustererkennung.

📊

Höhere Aussagekraft

Bei geschäftskritischen Anwendungen liefert manuelle Analyse deutlich aussagekräftigere Resultate als reine Tool-Scans.


Manuell oder teilautomatisiert – was ist sinnvoll?

Je nach Zielsetzung, Risikoprofil und Systemlandschaft kann ein manueller oder teilautomatisierter Ansatz sinnvoll sein.

Manuelles Penetration Testing

Geeignet für geschäftskritische Anwendungen, individuelle Logik, komplexe Rollenmodelle oder wenn reale Angriffswege und tiefergehende Schwachstellen identifiziert werden sollen.

  • Tiefere technische Analyse
  • Realistischere Angriffssimulation
  • Erkennung unbekannter oder kontextabhängiger Schwachstellen
  • Optimale Aussagekraft für kritische Systeme

Teilautomatisiertes Penetration Testing

Geeignet für bekannte Angriffsmuster, breitere Erstanalysen oder als pragmatische Einstiegslösung. Automatisierte Ergebnisse sollten validiert und im Unternehmenskontext bewertet werden.

  • Effizient für bekannte Schwachstellenmuster
  • Gute Grundlage für breitere technische Prüfungen
  • Unterstützt bei Erstbeurteilungen und regelmässigen Prüfungen
  • Kosteneffizienter Einstieg

Wichtig: Automatisierung ist hilfreich – ersetzt aber keine fundierte manuelle Sicherheitsanalyse.


Black Box, Grey Box oder White Box?

Der Erkenntnisgewinn und die Testtiefe hängen auch davon ab, wie viele Informationen dem Testteam im Vorfeld zur Verfügung stehen.

Black Box

Externer Angreifer

Keine oder nahezu keine Vorabinformationen. Simulation eines externen Angreifers ohne Systemkenntnisse. Realistischstes Angriffsszenario aus Aussenperspektive.

Grey Box

Gezielter Fokus

Begrenzte Informationen, um effizienter auf relevante Systeme und Angriffsflächen zu fokussieren. Kombination aus realistischer Simulation und gezielter Testtiefe.

White Box

Tiefenanalyse

Umfassende Informationen über Systeme, Architektur oder relevante Komponenten. Geeignet für tiefere Analysen und komplexere Angriffssimulationen mit maximaler Aussagekraft.

Die passende Testtiefe hängt vom Ziel des Assessments und dem gewünschten Risikobild ab. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl.


Typische Prüfbereiche im Penetration Testing

Je nach Scope und Zielsetzung prüfen wir unter anderem folgende Sicherheitsbereiche. Nicht jede Schwachstelle ist gleich kritisch – entscheidend ist, welche davon realistisch ausnutzbar und geschäftlich relevant sind.

Authentifizierung und Autorisierung Überprüfung von Login-Mechanismen, Session-Handling und Zugriffskontrollen auf Ressourcen.
Rollen- und Rechtekonzepte Analyse ob Nutzer nur auf die Daten und Funktionen zugreifen können, für die sie berechtigt sind.
Session Management Prüfung von Token-Handhabung, Session-Fixation, Logout-Verhalten und Ablaufsteuerung.
SQL Injection und Code Injection Testen von Eingabefeldern, APIs und Datenbankabfragen auf Injektions-Schwachstellen.
Cross Site Scripting (XSS) Prüfung auf reflektiertes, gespeichertes und DOM-basiertes XSS in Eingaben und Ausgaben.
Input-Validierung und Fehlerverhalten Testen von Randbedingungen, ungültigen Eingaben und Fehlerreaktionen des Systems.
Informationslecks durch Fehlermeldungen oder Konfiguration Erkennung von Systeminformationen, die durch Fehlermeldungen, Header oder Konfiguration preisgegeben werden.
Konfigurationsfehler auf Web- und Applikationsservern Analyse von Sicherheitskonfigurationen, unsicheren Defaults und fehlerhaften Servereinstellungen.

Unser Vorgehen

Ein strukturierter Prozess sorgt dafür, dass die Resultate verständlich, priorisiert und direkt in konkrete Massnahmen übersetzt werden können.

1

Scope und Zieldefinition

Gemeinsame Definition von Zielsystemen, Rahmenbedingungen, Testtiefe und Testansatz (Black / Grey / White Box). Klärung von Voraussetzungen, Zeitrahmen und Kontaktpersonen.

2

Technische Analyse

Untersuchung von Angriffsflächen, Systemverhalten, Schwachstellen und möglichen Angriffspfaden. Kombination aus manueller Prüfung und gezieltem Werkzeugseinsatz.

3

Validierung und Risikobewertung

Gefundene Schwachstellen werden technisch und im Geschäftskontext bewertet. Priorisierung nach Ausnutzbarkeit und realem Schadenpotenzial.

4

Ergebnisaufbereitung und Übergabe

Dokumentation der Resultate mit Management Summary, technischer Beschreibung und priorisierten Handlungsempfehlungen. Präsentation der Ergebnisse und Besprechung der nächsten Schritte.


Was Sie als Ergebnis erhalten

Ein guter Penetration Test endet nicht bei einer Liste technischer Findings. Entscheidend ist, dass die Resultate verständlich, priorisiert und umsetzbar sind.

📄

Technischer Bericht

Alle Findings mit technischer Beschreibung, Schweregrad und Kontext.

⚠️

Risikobewertung und Priorisierung

Jedes Finding bewertet nach Ausnutzbarkeit und Geschäftsrelevanz.

📊

Management Summary

Verständliche Zusammenfassung der zentralen Risiken für Entscheidungsträger.

🗺️

Angriffswege nachvollziehbar dokumentiert

Wie wurden Schwachstellen gefunden und welchen Weg hätte ein Angreifer genommen.

Konkrete Handlungsempfehlungen

Priorisierte Massnahmen zur Behebung – direkt umsetzbar für Entwickler und Teams.

🤝

Ergebnispräsentation

Besprechung der Resultate, offene Fragen und Unterstützung bei der Priorisierung.



Häufige Fragen zum Penetration Testing

Ein Vulnerability Scan identifiziert in erster Linie bekannte Schwachstellen automatisiert. Ein Penetration Test geht weiter und prüft, welche Schwachstellen tatsächlich ausnutzbar sind und welches Risiko daraus entsteht. Der Pentest zeigt reale Angriffswege und bewertet Findings im konkreten Unternehmenskontext.
Vor allem bei geschäftskritischen Anwendungen, individuellen Web-Applikationen, APIs, komplexen Rollenmodellen oder wenn reale Angriffswege detailliert nachvollzogen werden sollen. Manuelles Testing ist besonders wertvoll, wenn Logikfehler, Berechtigungsprobleme oder kontextspezifische Schwachstellen relevant sind.
Der Unterschied liegt im verfügbaren Vorwissen. Black Box simuliert einen externen Angreifer ohne Systemkenntnisse. Grey Box nutzt begrenzte Informationen für gezielteren Fokus. White Box erlaubt eine tiefere Analyse mit umfangreicher Systemkenntnis – ideal für maximale Testtiefe bei kritischen Systemen.
Typische Prüfbereiche sind Authentifizierung, Autorisierung, Session Management, Injection-Schwachstellen (SQL, Code), Cross Site Scripting (XSS), Informationslecks, Konfigurationsfehler und logisch ausnutzbare Sicherheitsprobleme. Der genaue Scope wird vor dem Test gemeinsam definiert.
Sie erhalten einen technischen Bericht mit priorisierten Findings, Risikoanalyse, Management Summary und konkreten Empfehlungen zur Behebung. Dazu eine Ergebnispräsentation, in der wir die Resultate gemeinsam besprechen und offene Fragen klären.

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