Penetration Testing für Anwendungen, Systeme und Infrastruktur
Wir simulieren reale Angriffe auf Ihre Web-Applikationen, Systeme und Netzwerke, identifizieren ausnutzbare Schwachstellen und zeigen konkrete Massnahmen zur Risikoreduktion auf.
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Was ist ein Penetration Test?
Ein Penetration Test simuliert einen realistischen Angriff auf ein laufendes System. Ziel ist es, Schwachstellen in Anwendungen, Systemen oder Netzwerken zu identifizieren und – wo sinnvoll – kontrolliert auszunutzen, um reale Risiken sichtbar zu machen.
Der entscheidende Unterschied: Im Gegensatz zu reinen Standard-Scans geht es nicht nur darum, bekannte Schwachstellen zu listen. Ein Penetration Test zeigt die tatsächliche Angreifbarkeit und das konkrete Risiko im jeweiligen Unternehmenskontext – inklusive realer Angriffswege und deren geschäftlicher Auswirkungen.
Warum manuelles Penetration Testing entscheidend ist
Viele kritische Schwachstellen lassen sich nicht zuverlässig durch automatisierte Tools erkennen. Besonders bei komplexer Logik, Rollen- und Rechtekonzepten, Session-Handling oder individuellen Business-Prozessen ist menschliche Analyse entscheidend.
Individuelle Angriffswege
Ein manueller Test orientiert sich an realen Angriffsszenarien und prüft gezielt dort, wo Standard-Scanner an ihre Grenzen kommen.
Logikfehler erkennen
Fehler in Rollen- und Rechtekonzepten oder im Berechtigungsmodell werden manuell identifiziert – nicht durch Mustererkennung.
Höhere Aussagekraft
Bei geschäftskritischen Anwendungen liefert manuelle Analyse deutlich aussagekräftigere Resultate als reine Tool-Scans.
Manuell oder teilautomatisiert – was ist sinnvoll?
Je nach Zielsetzung, Risikoprofil und Systemlandschaft kann ein manueller oder teilautomatisierter Ansatz sinnvoll sein.
Manuelles Penetration Testing
Geeignet für geschäftskritische Anwendungen, individuelle Logik, komplexe Rollenmodelle oder wenn reale Angriffswege und tiefergehende Schwachstellen identifiziert werden sollen.
- Tiefere technische Analyse
- Realistischere Angriffssimulation
- Erkennung unbekannter oder kontextabhängiger Schwachstellen
- Optimale Aussagekraft für kritische Systeme
Teilautomatisiertes Penetration Testing
Geeignet für bekannte Angriffsmuster, breitere Erstanalysen oder als pragmatische Einstiegslösung. Automatisierte Ergebnisse sollten validiert und im Unternehmenskontext bewertet werden.
- Effizient für bekannte Schwachstellenmuster
- Gute Grundlage für breitere technische Prüfungen
- Unterstützt bei Erstbeurteilungen und regelmässigen Prüfungen
- Kosteneffizienter Einstieg
Wichtig: Automatisierung ist hilfreich – ersetzt aber keine fundierte manuelle Sicherheitsanalyse.
Black Box, Grey Box oder White Box?
Der Erkenntnisgewinn und die Testtiefe hängen auch davon ab, wie viele Informationen dem Testteam im Vorfeld zur Verfügung stehen.
Externer Angreifer
Keine oder nahezu keine Vorabinformationen. Simulation eines externen Angreifers ohne Systemkenntnisse. Realistischstes Angriffsszenario aus Aussenperspektive.
Gezielter Fokus
Begrenzte Informationen, um effizienter auf relevante Systeme und Angriffsflächen zu fokussieren. Kombination aus realistischer Simulation und gezielter Testtiefe.
Tiefenanalyse
Umfassende Informationen über Systeme, Architektur oder relevante Komponenten. Geeignet für tiefere Analysen und komplexere Angriffssimulationen mit maximaler Aussagekraft.
Die passende Testtiefe hängt vom Ziel des Assessments und dem gewünschten Risikobild ab. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl.
Typische Prüfbereiche im Penetration Testing
Je nach Scope und Zielsetzung prüfen wir unter anderem folgende Sicherheitsbereiche. Nicht jede Schwachstelle ist gleich kritisch – entscheidend ist, welche davon realistisch ausnutzbar und geschäftlich relevant sind.
Unser Vorgehen
Ein strukturierter Prozess sorgt dafür, dass die Resultate verständlich, priorisiert und direkt in konkrete Massnahmen übersetzt werden können.
Scope und Zieldefinition
Gemeinsame Definition von Zielsystemen, Rahmenbedingungen, Testtiefe und Testansatz (Black / Grey / White Box). Klärung von Voraussetzungen, Zeitrahmen und Kontaktpersonen.
Technische Analyse
Untersuchung von Angriffsflächen, Systemverhalten, Schwachstellen und möglichen Angriffspfaden. Kombination aus manueller Prüfung und gezieltem Werkzeugseinsatz.
Validierung und Risikobewertung
Gefundene Schwachstellen werden technisch und im Geschäftskontext bewertet. Priorisierung nach Ausnutzbarkeit und realem Schadenpotenzial.
Ergebnisaufbereitung und Übergabe
Dokumentation der Resultate mit Management Summary, technischer Beschreibung und priorisierten Handlungsempfehlungen. Präsentation der Ergebnisse und Besprechung der nächsten Schritte.
Was Sie als Ergebnis erhalten
Ein guter Penetration Test endet nicht bei einer Liste technischer Findings. Entscheidend ist, dass die Resultate verständlich, priorisiert und umsetzbar sind.
Technischer Bericht
Alle Findings mit technischer Beschreibung, Schweregrad und Kontext.
Risikobewertung und Priorisierung
Jedes Finding bewertet nach Ausnutzbarkeit und Geschäftsrelevanz.
Management Summary
Verständliche Zusammenfassung der zentralen Risiken für Entscheidungsträger.
Angriffswege nachvollziehbar dokumentiert
Wie wurden Schwachstellen gefunden und welchen Weg hätte ein Angreifer genommen.
Konkrete Handlungsempfehlungen
Priorisierte Massnahmen zur Behebung – direkt umsetzbar für Entwickler und Teams.
Ergebnispräsentation
Besprechung der Resultate, offene Fragen und Unterstützung bei der Priorisierung.
Video & Podcast
Weiterführende Inhalte zum Thema Penetration Testing – als Video und Podcast-Episode.
Häufige Fragen zum Penetration Testing
Möchten Sie wissen, wie angreifbar Ihre Systeme wirklich sind?
Lassen Sie Ihre Anwendungen, Systeme oder Infrastruktur gezielt überprüfen – nachvollziehbar, realistisch und mit konkreten Empfehlungen.